Focaccia Rezept

Das Focaccia ist ein Fladenbrot, welches typischerweise aus Hefeteig besteht und vor dem Backen mit Olivenöl und Salz sowie Kräutern bestrichen wird. Je nach Geschmack können auch weitere oder anderweitige Zutaten verwendet werden.

Woher kommt das Focaccia?

focaccia mit kirschtomaten

Ein Focaccia mit Tomaten

Bereits den Römern soll das Fladenbrot gemundet haben. Sie nannten es panis focacius, was frei übersetzt „Herd“ oder „Ofen“ bedeutet. Der Vorläufer der Pizza hatte von Region zu Region andere Beläge, so dass sich auch in Italien mannigfaltige Varianten entwickelten.

Heute wird Focaccia zum Frühstück gereicht oder als Zwischenmahlzeit angeboten. Ob mit Käse, Zwiebeln oder Oliven  – die Möglichkeiten sind vielfältig, wenn nur der Fladen traditionell zubereitet wird.

Wie bereite ich diese italienische Brotspezialität zu?

Es gibt deftige sowie süße Formen des Fladenbrots. Vom Teig her ist sie der Pizza sehr ähnlich, wird allerdings nicht so reichhaltig belegt.

Für eine Kräuter-Focaccia benötigt man

  • 250g Mehl
  • 3 Tl getrocknete italienische Kräuter
  • 1 Prise Salz
  • ½  Würfel Hefe
  • ½  Tl Zucker
  • 3 El Olivenöl
  • 1 Glas grüne Oliven ohne Stein
  • 3 El weiche Knoblauchbutter

Zubereitung:

Das Mehl wird mit den Kräutern und dem Salz in einer ausreichend großen Schüssel gegeben und miteinander vermengt. Die Hefe mit dem Zucker und dem lauwarmen Wasser separat verrühren, bis sich die Hefe gut aufgelöst hat. Nun die Hefemischung zu dem Mehl geben und mit dem Öl zu einem homogenen Teig verarbeiten. Anschließend den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen weiterkneten, zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einlegen und für ca. eine halbe Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Oliven abtropfen lassen und vierteln. Ist der Teig gut aufgegangen, diesen nochmal tüchtig durchkneten, die Oliven unterarbeiten  und den Teig in vier Portionen aufteilen sowie zu handgroßen Fladen formen. Die Fladen anschließend auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen und bei 200° Celsius für ca. 20 Minuten auf der untersten Schiene ausbacken.

Herrlich zu Pfannengemüse oder mit Mozzarella

Ob Ihnen der Sinn nach etwas Süßem oder Außergewöhnlichen steht, bleibt ganz Ihnen überlassen. Die Focaccia ist herrlich variabel und kann nach Herzenslust belegt oder verarbeitet werden. Für eine mediterrane Abwandlung kann ein wenig Pfannengemüse zubereitet werden und nach dem Ausbacken der Fladenbrote damit belegt werden. An Gemüse kann verwendet werden, was selbst am besten schmeckt: Zwiebeln, Paprika, Tomaten, Zucchini oder Fenchel bieten Abwechslung, schmecken frisch und sind ballaststoffreich.

Sie mögen es lieber herzhaft? Dann versuchen Sie eine Focaccia belegt mit Mozzarellascheiben, mit Scampi oder Schinken. Auch mit frischem Obst, Nüssen und eingelegten Früchten lässt sich aus dem Fladenbrot eine süße Nascherei für den Nachmittag kreieren.

Tipps

Eine Focaccia kann man also recht vielfältig gestalten und je nach Anlass und Geschmack belegen. Damit das Fladenbrot allerdings auch wirklich gelingt, sollte man den Hefeteig nach der Zubereitung immer ruhen lassen, damit dieser Zeit zum Aufgehen hat. Verwendet man den Teig ohne Ruhephase weiter, so erhält man als Resultat lediglich ein dünnes Brot.

Frische Zutaten sind natürlich auch immer wichtig. Wer auf Qualität achtet, der erhält eine schmackhafte Focaccia.

Quellen: B-N, Essen&Trinken