Wasserlose Urinale in einem Neubau

Wasser sparen ist in aller Munde. Klar, einerseits will man ja die Umwelt schonen, und auch die Preise pro Kubikmeter werden immer höher. Bei einem Neubau sollte man insbesondere bei den Sanitäranlagen wirklich darauf achten, dass nicht zu viel Wasser verbraucht wird. Ein Hauptverbraucher sind da die Toiletten.

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Der Spülkasten sollte so eingestellt sein, dass er nur etwa die Hälfte des normalen Volumens an Wasser aufnimmt. Die volle Spülung ist praktisch nie notwendig, und man sollte immer bedenken, dass hier Trinkwasser verbraucht wird. Auch am Pissoir wird wasser verschwendet, besonders weil man es hier gar nicht unbedingt brauchen würde.

Wasser Sparen im Badezimmer

In vielen neuen Häusern werden Urinale eingebaut, weil es natürlich praktisch ist, und besonders wenn Besuch im Haus ist, beschleunigt es die Toilettengänge der Herren doch massiv. Dann werden keine „Bitte hinsetzen“ Sticker am WC mehr benötigt, denn Mann kann seine kleine Notdurft ja am Urinal verrichten.

Wenn nun ein Pissoir neu eingebaut wird, sollte man unbedingt darauf achten, dass es ein wasserloses Urinal ist. Diese Technologie spart massiv Wasser, denn pro Spülung werden sonst einige Liter verbraucht. Die wasserlosen Urinale bestehen sehr oft aus Kunststoff, es gibt aber auch schon recht schöne Modelle aus Keramik für Zuhause.

Nachteile von wasserlosen Urinalen

Nachteile gibt es natürlich auch, so soll es hin und wieder zu Geruchsbelästigungen kommen, die aber durch gute Reinigung in den Griff zu bekommen sind. Seit einiger Zeit gibt es sogar so etwas wie Nachrüstsets für bestehende Urinale, die dann auch fast kein Wasser mehr benötigen. Das könnte für Hausbesitzer interessant sein, die sich bereits vor einiger Zeit ein Pissoir eingebaut haben, und jetzt merken, das der Wasserverbrauch doch sehr hoch ist.

Weitere Informationen zum Thema wasserlose Urinale und der Technik dahinter findet man unter:

wasserloseurinale.at – Link

Trockenurinale – Link

Der Klappen-Membran Siphon – Link